Gemeinsam gegen sexuelle Übergriffe auf Kinder

Ob Kinder, Jugendliche, Eltern, oder Angehörige: Wir unterstützen Sie mit Beratung, Präventionsangeboten und einem starken Netzwerk, um Kinder und Jugendliche wirksam vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

35+

Jahre Erfahrung

10+

Beratungen durchgeführt

20+

vertretene Institutionen

Für wen sind wir da?

Kinder & Jugendliche

Du bist unsicher ob du ein Problem hast? Du suchst nach Hilfe? Wir sprechen mit euch, hören zu und zeigen Wege, Hilfe zu finden.

Angehörige

Du bist unsicher ob ein Angehöriger ein Problem hat? Wir helfen dir dabei, es herauszufinden.

Du bist auf der Suche nach Hilfe, aber unsicher, was sexuelle Übergriffe sind?

Manchmal werden Kinder und Jugendliche, Mädchen aber auch Jungen durch Worte, Blicke oder Berührungen belästigt oder missbraucht. Dies geschieht häufig durch Ältere, das können Erwachsene oder Jugendliche sein. Häufig sind es gute Bekannte oder auch Familienmitglieder.

Das kann sexuellen Missbrauch sein

Obszöne Anmache

Pornografie im Internet

Anmache in Chatrooms des Internets

Zeigen und Verbreiten von porno­grafischen Bildern

Veröffent­lichung von Nacktbildern

Geschlechts­verkehr im Beisein von Kindern

Exhibitionismus – auch über die Webcam im Internet

Medien und Musik mit sexuellem Inhalt

Du solltest wissen: Kinder sind niemals daran schuld – ganz egal wie du dich verhalten hast oder was jemand dir einzureden versucht! Die Verantwortung haben allein die Menschen, die so etwas tun.

Bist du Opfer von sexuellem Missbrauch geworden und brauchst Hilfe?

Kein Mädchen und kein Junge muss mit solchen belastenden Erfahrungen allein bleiben. Es ist gut sich jemandem anzuvertrauen! Wir helfen dir

Du bist nicht allein

Du darfst dir jederzeit Hilfe holen!

Unter­stützung für dich

Bei uns findest du Unterstützung!

Qualifizierte Ansprech­partner

Wir helfen dir qualifiziert weiter!

Schweige­pflicht

Selbstverständlich unterliegen wir der Schweigepflicht!

Wir sind für dich da

Du darfst dir jederzeit Hilfe holen! Und du brauchst dir daher keine Sorgen machen, dass wir deine Informationen weitergeben!

Spuren sichern

– bevor sie nicht mehr sichtbar sind

ProBeweis bietet Hilfe und Unterstützung bei häuslicher und / oder sexueller Gewalt und dokumentiert die Beweise unabhängig von einer Anzeige bei der Polizei. Das sichert dir die Möglichkeit, auch später noch gegen den Verursacher oder die Verursacherin vorzugehen.

Bist du betroffen

von häuslicher und/oder sexueller Gewalt?

Solltest du direkt Anzeige erstatten wollen, wende dich an eine Polizeidienststelle.

Bist du noch unsicher, möchtest aber Verletzungen dokumentieren und Spuren sichern lassen, dann hilft dir das Netzwerk ProBeweis

Sie sind auf der Suche nach Hilfe und wissen nicht was Sie tun können um zu helfen?

Für Mütter und Väter ist es kaum vorstellbar, dass ihre Tochter oder ihr Sohn von sexuellem Missbrauch betroffen sein könnte. Der Gedanke daran erscheint ihnen unerträglich, sie sind zutiefst verunsichert und emotional belastet. Auch für weitere Familienmitglieder, Freunde und Verwandte stellt der sexuelle Missbrauch eines nahen Angehörigen eine große Belastung dar. Viele befinden sich danach in einem Schockzustand, sind wie gelähmt und betäubt und es fällt ihnen schwer, das Geschehene zu begreifen, zu akzeptieren und zu verarbeiten. Mit professioneller Hilfe können diese Herausforderungen in vielen Fällen besser bewältigt werden und der Weg aus der Krise kann gefunden werden. Bei uns finden Sie Hilfe und Unterstützung.

Das Verhalten von Mädchen und Jungen, die sexuellen Missbrauch erfahren haben, ist alters- und persönlichkeitsbedingt sehr verschieden und entspricht keinem vorhersehbaren Muster. Spezifische Anzeichen oder körperliche Symptome, die eindeutig auf einen sexuellen Missbrauch hindeuten, gibt es nicht. Nur wenige Mädchen und Jungen sagen direkt, wenn sie sexuelle Gewalt erlebt haben. Einige Kinder machen Andeutungen. Häufig werden ihre Hinweise jedoch nicht richtig verstanden, weil Kindern die richtigen Worte für das Geschehene fehlen.

Manchen Kindern und Jugendlichen merkt man nichts an, andere verändern sich und zeigen Auffälligkeiten wie Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Einnässen, Ängste, Rückzug oder Aggressionen, Nachspielen von sexuellen Handlungen oder sexualisierte Sprache. Jedes dieser Anzeichen kann jedoch auch andere Ursachen haben. Aber: Ein Mädchen oder ein Junge, das beziehungsweise der sich plötzlich verändert, braucht – unabhängig von der Ursache – die Aufmerksamkeit seiner Eltern oder anderer Menschen, die ihm nahestehen.

Haben Sie einen Verdacht?

Wenn Sie sich Sorgen machen, nehmen Sie Ihre Gefühle ernst und gehen Sie ihnen nach.

Für Eltern hat das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend eine Broschüre mit Informationen zum sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen herausgebracht.

Das können Sie jetzt tun:

Hilfreiche Materialien

Diese Buchempfehlungen sind zusammen mit unserem Kooperationspartner „Praxis für Sexualität“ Essen entwickelt worden:

Über uns

Professionelle Psychologin führt einen Test mit einem Schuljungen durch.

Wir sind ein eingetragener Verein, in dem verschiedene Berufsgruppen – Sozialarbeiter/innen, Psycholog/innen – aus unterschiedlichen Einrichtungen (Beratungsstellen, Jugendamt, Polizei, Jugendhilfe- und Behinderteneinrichtungen, Kinderarztpraxen, Anwaltschaft und Kinderschutzbund) ehrenamtlich tätig sind. Unten finden Sie einen kurzen Überblick über unsere Geschichte:

Professionelle Psychologin führt einen Test mit einem Schuljungen durch.

1987

Gründungsjahr des „Arbeitskreises gegen sexuelle Übergriffe“

1989

Puppentheater „Familienalbum“

1992

Vereinsgründung. Im Emsland gab es 121 Strafverfahren im Rahmen der sexuellen Delikte.

1993

„Wildwasser“-Ausstellung, eröffnet durch Frauenministerin Schoppe (07. – 13.09.)

Theateraufführung „Gewalt in der Familie“

1994

Zweitägige Fachtagung „Sexueller Missbrauch“ in Aurich (Februar)

Lehrerfortbildung in Zusammenarbeit mit der VHS in Papenburg (September)

Herbst 1995

Aufführung des Klecks-Theaters „Vaterliebe“

1996

Theaterstück „Hau ab du Angst!“ aufgeführt für die Grundschulen in Spahnharrenstätte und in Vrees im Heimathaus im September (210 Schüler und Schülerinnen)

Aufführung „Hau ab du Angst!“ im Oktober in Aschendorf (180 Schüler und Schülerinnen)

1997

Theaterstück „Hau ab, du Angst!“ aufgeführt für die Grundschulen Werlte, Wehm, Lorup, Börger, Breddenberg, Vrees (316 Schüler und Schülerinnen) und Aschendorf (200 Schüler und Schülerinnen)

1999

Erneute Zielvorgabe: Prävention

Projekt Kindergarten St. Marien in Papenburg (Theateraufführung)

Gespräch mit Lehrern der Grundschule Börger, mit Mitgliedern des Arbeitskreises und Vertretern des Kirchenrates zum Missbrauch eines Kindes durch den Pfarrer

Entwicklung des Medienkoffers

2003

Projekt in der Grundschule Waldschule, Papenburg „Starke Eltern – Starke Kinder“

Vortrag vom Versorgungsamt über Opferentschädigung (Februar)

Vortrag von Dr. Schiffer in der Grundschule Waldschule, Papenburg (Mai)

Gespräch mit der Grundschule Splittingschule, Figurentheater Papenburg

2005 bis 2006

Projekt Kindergärten in Rhede „Starke Eltern – Starke Kinder“

Vorstellung des Projektes des Kinderschutzbundes Meppen durch Frau Rieken

20 Jahre „Arbeitskreis gegen sexuelle Übergriffe auf Kinder e.V.“

Im Rahmen des Jubiläums Besuch der Fachklinik / Therapiezentrum Sögel (Suchtklinik)

Kooperationsbesuch bei A+W in Sögel

2009

Vorstellung des Arbeitskreises beim Ersten Papenburger Präventionstag

Thematische Auseinandersetzung mit dem § 8a SGBVIII (Kindesschutz versus Schweigepflicht)

Spende der Ottefülling-Kinderstiftung zur Unterstützung des Arbeitskreises

2010

Elternabend in der Grundschule Fresenburg zum Thema „Sexuelle Übergriffe an Kindern – Prävention und Interventionsmöglichkeiten“

2011

Ein großes Thema war 2011 der Schutz von Kindern vor Misshandlung und Vernachlässigung. Um Übergriffen auf Kinder und Jugendliche vorzubeugen, hat der Papenburger „Arbeitskreis gegen sexuelle Übergriffe auf Kinder e.V.“ folgende Präventionsveranstaltungen durchgeführt und begleitet:

  • 300 jugendliche Gruppenleiter wurden auf vier Veranstaltungen von Januar bis Juli 2011 im Auftrag der Katholischen Kirche in Sögel geschult und für das Thema „Grenzüberschreitungen“ sensibilisiert.
  • In Zusammenarbeit mit der HÖB wurde im Februar die Seminarveranstaltung „Kein Kind kann sich alleine schützen!“ für 20 Erzieherinnen angeboten.
  • Über 70 Lehrerinnen und Lehrer der Michaelschule stellten sich im November in einer schulinternen Fortbildung dem Thema „Erkennen von und Umgang mit sexuellem Missbrauch“.

Wechsel im „Arbeitskreis gegen sexuelle Übergriffe“ :

Nach vielen Jahren engagierter Arbeit gab Irena Büntemeyer im November 2011 den Vorsitz im „Arbeitskreis gegen sexuelle Übergriffe auf Kinder e.V.“ ab. Als Gründungsmitglied war Frau Büntemeyer seit 1987 stellvertretende und die letzten 14 Jahren erste Vorsitzende des Arbeitskreises gewesen. Zum Nachfolger wurde Michael Ottens vom Psychologischen Beratungszentrum Papenburg gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Jürgen Eilers, Jugendschutzbeauftragter der Stadt Papenburg, und Vanessa Weber, Jugendamt des Landkreises Emsland.

Oktober 2012 bis April 2013

Projekt „Starke Kinder“ in den Kindertagesstätten in Rhede

Fachtagung am 25.06.2012 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Arbeitskreises zum Thema: „Wie gehe ich mit Kindern und Jugendlichen um, die durch sexuellen Missbrauch traumatisiert sind?“ Veranstaltung für Fachkräfte aus Schule, Kindergarten und Jugendarbeit und alle Interessierte in Kooperation mit der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg. Referentin der pro familia Emden. (55 Teilnehmer/innen)

April 2013

Vortrag „Kinder stark machen“ durch eine Vertreterin des Arbeitskreises in den Rheder Kindergärten

Sommer 2013

Eigene Homepage mit Notfall-Telefonnummern von wichtigen Einrichtungen in unserer Region online veröffentlicht

September bis Oktober 2013

Click it² – Theaterstück und Präventionsveranstaltung zum Thema „Cybermobbing“ in Papenburg und Sögel für 700 Schüler und Schülerinnen, inklusive Elternabend mit dem Eltern-Medien-Trainer Jürgen Ermes. Der Medientrainer Jürgen Ermes wurde vom Arbeitskreis bezahlt.

November bis Dezember 2013

„Echt Klasse“ – Wanderausstellung für Grundschulen im Jugendgästehaus der Johannesburg (Lehrerfortbildung, Elterninformationen).

46 Schulklassen aus folgenden Papenburger Schulen nahmen teil: Splittingschule, Waldschule, Michaelschule, Kirchschule, Amandusschule, Mühlenschule, Dieckhausschule.

Unterrichtsmaterialien für Grundschüler und die Klassen 5 und 6 und für Förderschulen, Einweisung der Lehrkräfte, jede Schule und alle Lehrer erhielten ein umfassendes Informationspaket.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Papenburg, der Johannesburg und dem Landkreis Emsland.

Kostenübernahme der Fahrtkosten für die Schüler durch den Arbeitskreis und somit kostenfreie Teilnahme für die Schüler möglich.

Januar 2014

Spende der Ottefülling-Kinderstiftung über 3.000 € an den Arbeitskreis. Im Januar 2014 Spende der Schülervertretung der BBS Sozialwesen in Papenburg über 1.000 € an den Arbeitskreis. Die Spenden wurden im Rahmen eines Unicef-Spendenlaufs gesammelt.

Mai 2014

Vorstellung des Projektes ProBeweis durch das Rechtsmedizinische Institut Oldenburg

September 2014

Im September wurden neue Flyer gedruckt, gesponsert von der Johannesburg in Surwold.

Vorstellung des Projektes ProBeweis im Arbeitskreis durch das Marienhospital Papenburg.

Oktober 2014

Am 23. Oktober fand der 3. Papenburger Präventionstag zum Thema „Eltern stärken“ statt. Der Arbeitskreis war mit einem Infostand und einem Gesprächsangebot vertreten.

2014

Click it² – Theaterstück und Präventionsveranstaltung zum Thema „Cybermobbing“ in Papenburg für Schüler/innen der 5. und 6. Klasse.

2015

Der Arbeitskreis hat mit einer Rechtsanwältin und einer Mitarbeiterin von der Polizei Papenburg zwei neue Mitglieder dazu gewonnen.

Sommer 2015

„Umgang mit sexuellen Übergriffen“ – 20 Mitglieder des Arbeitskreises nehmen an der Fortbildung mit der Essener „Praxis für Sexualität“ unter der Leitung von Jennifer Bockhoff und Carsten Müller teil.

November 2015

„Ganz schön blöd“- Präventionstheaterstück am 11.11.2015 in der Aula des Gymnasium Papenburgs für alle Grund- und Förderschüler/innen der 3. und 4. Klasse.

2016

Planung des 30-jährigen Bestehens des Arbeitskreises, neuer Flyer, neues Logo, geänderter Internetauftritt

Herbst 2016

Click it² – Theaterstück und Präventionsveranstaltung zum Thema „Cybermobbing“ in Papenburg für Schüler/innen der 5. und 6. Klasse

2017

30-jähriges Bestehen des Arbeitskreises GEGEN sexuelle Übergriffe auf Kinder e.V.

Februar 2017

„WhatsApp, Instagram und Facebook – Was geht uns Eltern das an?“ Vortrag von Moritz Becker vor 300 Eltern in der Heinrich-von-Kleist-Schule in Papenburg.

Mai 2017

„Training für Soziales, Kommunikation und Deeskalation“ – Schulung zur Verlängerung der Jugendleitercard (Juleica) für 40 Jugendliche mit Daniel Sielaff vom Abenteuerspielplatz Lingen.

September 2017

Schulsozialarbeiterfachtag in Lingen/Emsland: Workshop zum Thema „Kindeswohlgefährdung durch sexuellen Missbrauch – Signale erkennen und dann?“ Mitarbeiter vom Arbeitskreis berichten in einem Workshop aus ihrem Arbeitsalltag: Wie verhält man sich als Schulsozialarbeiter/in bei konkretem oder vagem Verdacht auf sexuelle Übergriffe auf Kinder und erläutern Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Einrichtungen und Professionen. Sie zeigen auf, welche Signale die betroffenen Kinder senden und geben Tipps für die Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten sowie wichtigen Ansprechpartnern.

Oktober 2017

Fachtag „Professioneller, pädagogischer Umgang mit Sexualität und sexuellen Grenzverletzungen im Kinder- und Jugendalter“ in Papenburg im Jugendgästehaus der Johannesburg und im Niels-Stensen-Haus mit 150 Fachkräften.

November 2017

Präventionstheater „Ganz schön blöd“ von Zartbitter aus Köln in der Aula des Gymnasiums Papenburg (2 Vorstellungen). Zielgruppe sind Grundschüler der Klassen 3 und 4. Das Stück vermittelt Handlungskompetenzen gegen sexuelle Übergriffe. Die Veranstaltung bietet der Arbeitskreis in Kooperation mit dem Kinderschutzbund und dem Landkreis Emsland an.

Oktober 2018

Präventionstheater „YOUNET“.

Februar 2019

„WhatsApp, Instagram und Facebook – Was geht uns Eltern das an?“ Vortrag von Moritz Becker am 20.02.2019 in der Michaelschule in Papenburg. 250 Personen haben den Vortrag gehört.

März 2019

Schulinterne Lehrerfortbildung am 06.03. zum Thema „Kinderschutz, Kindeswohlgefährdung und sexuelle Übergriffe“ mit dem Kollegium der Michaelschule Papenburg.

November 2019

Gastspiel Präventionstheater gegen sexuelle Gewalt vom Verein Zartbitter aus Köln für Dritt- und Viertklässler im nördlichen Emsland: „Ganz schön blöd – Hilfe holen ist nicht petzen.“ Am 5.11. in Sögel und am 6.11.2019 in Papenburg.

Februar 2020

„So können Eltern ihre Kinder fit für`s Internet machen.“ Experte Moritz Becker gab Eltern Tipps zum Thema Internet in der Oberschule in Dörpen. 130 Personen haben den Vortrag gehört. Moritz Becker ist Dozent an der Niedersächsischen Landesmedienanstalt, für den Verein „Smiley“ tätig und zertifizierter Eltern-Kind-Trainer.

Mai 2022

„WhatsApp, Instagram und TikTok – Was geht uns Eltern das an?“ Vortrag von Moritz Becker (Smiley e.V. aus Hannover) am 19.05.2022 in der Heinrich-Middendorf-Oberschule in Aschendorf (in Kooperation mit der Ludgerus-Schule Rhede). 80 Personen haben den Vortrag gehört.

Gastspiel des Präventionstheaters Sotano (Essen) in Papenburg und Sögel. Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 aus dem nördlichen Emsland haben sich am 19. und 20.05.2022 das Theaterstück „Younet“ zum Thema Cybermobbing angeschaut und im Anschluss mit Schauspielern und Fachleuten darüber diskutiert. Veranstalter waren neben dem Arbeitskreis der Kinderschutzbund und der Landkreis Emsland.

Juni 2022

Kooperationstreffen zum Thema „Professionelle Beweissicherung für die Betroffenen von sexueller und häuslicher Gewalt“.

Das Netzwerk ProBeweis und die Kinderschutzambulanz bieten Hilfe und Unterstützung für Menschen (m/w/d) bei häuslicher (Gewalt zwischen Partner_innen und Ex-Partner_innen) und/oder sexueller Gewalt und dokumentieren die Beweise unabhängig von einer Anzeige bei der Polizei. Referentinnen waren Frau Dr. Sarah Stockhausen, Fachärztin für Rechtsmedizin und Kinderschutzmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (Kinderschutzambulanz + Pro Beweis) und Frau Dr. Irmtraut Wester-Bromisch, Oberärztin und Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Kinder- und Jugendgynäkologie am Marien Hospital Papenburg.

September 2022

Der Direktor des Amtsgerichtes Papenburg, Richter Gerhard Többen, ist zu einem Kooperationstreffen im Arbeitskreis zu Gast. Richter Többen behandelt die Fälle des sexuellen Missbrauchs im Bezirk des Amtsgerichtes Papenburg. Ein Drittel der von ihm behandelten Straffälle sind im Bereich der Sexualstraftaten anzusiedeln. Es gibt einen fachlichen Austausch zu den Themen „Ausweitung der Kinderpornopraphie im Internet“, zum richtigen Vorgehen in Beratung/ Therapie von Betroffenen sexuellen Missbrauchs, um die polizeiliche Ermittlungsarbeit und eine mögliche Verurteilung des Täters/ der Täterin nicht zu gefährden und zur Meldung von vagen und konkreten Verdachtsmomenten bei Kindeswohlgefährdung zum Beispiel in Kindergärten. Ein zentraler Punkt ist hierbei die Dokumentation der Gespräche und Beobachtungen. Herr Többen informiert uns über die Verjährungsfristen und die damit verbunden Schwierigkeiten bei der Beweisführung, wenn die Vorfälle z.B. über 10 Jahre zurückliegen. Weitere Gesprächspunkte sind die Entwicklung der Sexualstraftaten während des Lockdowns und die Erstellung von Glaubwürdigkeitsgutachten.

Februar 2023

Zu Gast ist Frau Emmanuelle Ottens, Leiterin der Religionspädagogischen Arbeitsstellen im Bistum Osnabrück (Osnabrück, Lingen + Papenburg). Hauptarbeitsort von Frau Ottens ist die Religionspädagogische Arbeitsstelle in Papenburg. Frau Ottens stellt Präventionsmaterialien vor, die in der RPA Papenburg kostenlos ausgeliehen werden können. Ein besonderes Augenmerk legt Frau Ottens auf Kamishibais: Das ist ein bildgestütztes Erzähltheater, welches sehr gut in der Kinder- und Jugendarbeit angewendet werden kann. Interessant für Kindergärten, Schulen, Kinderheim, Jugendzentrum, therapeutische Kindergruppen usw. „wie Fernsehen ohne Strom“. Dabei kann das Erzähltempo den Bedürfnissen der Kinder angepasst werden und es bleibt genug Zeit und Raum für eigene Entdeckungen.

Mit Geschichten Gefühle erspüren – durch die Auseinandersetzung mit den elementaren, starken Gefühlen, wie wir sie in Märchen vorfinden, lernen die Kinder, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen, entdecken Bewältigungsstrategien und entwickeln Empathie für andere. Die Kinder erarbeiten ein Thema, setzen es gestalterisch um und erzählen es als Sachgeschichte in Wort und Bild im Kamishibai. So gewinnt das Erlernte zunehmend an Struktur, verankert sich im Gedächtnis und findet seine Würdigung im Erzähltheater vor dem Publikum und stärkt das Selbstbewußtsein.

Besonders für das Thema „Sexuelle Übergriffe“ geeignet: „Tobi: Schlechte Geheimnisse darfst du nicht für dich behalten!“ Kamishibai Bildkartenset: Für Kita und Grundschule: Mit Begleitheft zur Prävention von Missbrauch.

April 2023

„Sexualpädagogische Arbeit ist ein wichtiger Baustein in der pädagogischen Arbeit und eine große Chance zur Prävention im Kinderschutz“, sagt Silvia Wollert, zuständig für die Sozialraumprävention bei der Stadt Papenburg. Deshalb fand zum Thema „Aufklärung und kindliche Sexualität“ am 12. April im Don Bosco Heim in Papenburg eine Fortbildungsveranstaltung für 30 Vertreter*innen von unterschiedlichen Einrichtungen aus Papenburg statt. Referenten waren.

Carsten Müller:

  • TV-Experte „Sexualität“ (Sat1, ProSieben, WDR und ARD),
  • Buchautor („Von wegen Bienchen & Blümchen“,2021 + „Sex ist wie Brokkoli, nur anders“, 2020),
  • Sexual- und Paartherapeut,
  • Mehrjährige Berufserfahrung mit Täter:innen und Betroffenen von sexuellen Übergriffen,
  • Konzeptionsentwicklung (Sexualität/Prävention),
  • Geschäftsführer der Praxis für Sexualität

und Stefanie Bohle: Sexualpädagogin, Kampfkunsttrainerin, Schwerpunkt: „Sexuelle Bildung und Prävention“.

Der Tag endete mit einer Lesung von Carsten Müller und Stefanie Bohle aus dem Buch „Von wegen Bienchen und Blümchen“. Das Buch beinhaltet Tipps zur schambefreiten Kommunikation, Vorlesetexten für Kinder, farbigen Illustrationen und spannenden Infotexten, mit denen auch die Eltern in der Vorlesesituation an die Hand genommen werden. So gelingt Eltern, Erzieher*innen oder Pädagog*innen die Aufklärung von Kindern ab 5 Jahren, egal ob in der Vorschule, im Kindergarten oder zu Hause. Rund 320 Fachkräften und Eltern besuchten die Abendveranstaltung in der Aula der Heinrich von Kleist Schule. Der Tag wurde vom „Arbeitskreis gegen sexuelle Übergriffe auf Kinder e.V.“ zusammen mit Karin Nee, Leiterin der Katholischen Kindertagesstätte St. Marien und Silvia Wollert aus dem Bereich Sozialraumprävention der Stadt Papenburg organisiert.

September 2023

Kooperationstreffen mit Herrn Hutmacher (Opferhilfe) und Herrn Janssen (Weißer Ring).

Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen ist in ganz Niedersachsen vertreten. In 11 Opferhilfebüros sind qualifizierte hauptamtlich tätige Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen für Ratsuchende da. Sie erhalten dort psychosoziale Beratung und Begleitungund werden bei der Inanspruchnahme Ihrer Rechte unterstützt. Im Rahmen von persönlichen Gesprächen klären die Opferhelferinnen und Opferhelfer gemeinsam mit den Ratsuchenden den individuellen Bedarf, zeigen mögliche Handlungswege auf und unterstützen sie bei der Umsetzung. Sie erhalten viele wichtige und nützliche Informationen von der Anzeige bis zur Zeugenaussage. Die Gespräche sind vertraulich und können auf Wunsch auch anonym in Anspruch genommen werden. Eine Onlineberatung ist ebenfalls möglich. Die Erstattung einer Strafanzeige ist nicht erforderlich. Bei den Opferhilfebüros können auch finanzielle Hilfen beantragt werden.

Menschen, die Hilfe nach einer Straftat benötigen, können sich auch an eine von mehr als 400 Anlaufstellen des Weißen Rings wenden, die es bundesweit gibt. Dort arbeiten rund 3.000 ehrenamtliche Menschen, die eine spezielle Ausbildung und Qualifikation zum Opferhelfer erworben haben. Sie arbeiten nach den von Verein entwickelten Standards der Opferhilfe. Die Hilfeleistungen sind kostenfrei und können auf Wunsch auch anonym erfolgen. Der Weisse Ring kann Kriminalitätsopfern wie folgt helfen:

  • persönliche Betreuung und menschlicher Beistand nach einer Straftat
  • Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder sonstigen Behörden
  • allgemeine Hilfestellung im Umgang mit Behörden
  • Vermittlung von Hilfen anderer Stellen
  • Geldzuwendungen in Form eines Hilfeschecks für eine anwaltliche Erstberatung, eine psychotraumatologische Erstberatung oder einen rechtsmedizinischen Untersuchungsscheck
  • finanzielle Unterstützung zur Überbrückung tatbedingter Notlagen.

Januar 2024

Kalender 2024 gemeinsam mit dem Serviceclub „Round Table Emsland Nord“

In diesem Jahr dürfen wir gemeinsam mit dem Serviceclub „Round Table Emsland Nord“ einen gemeinnützigen Kalender präsentieren. Mit dem Kauf eines Kalenders kann man einen von 60 attraktiven Preisen im Gesamtwert von über 5000 € gewinnen! Der „Round Table Emsland Nord“ ist eine parteilplitisch und konfessionell neutrale Vereinigung, die ihren Ursprung in der Tradition des englischen Clublebens hat. Es wurden insgesamt 700 Kalender verkauft. Der Erlös kommt der Arbeit unseres Arbeitskreises zugute. Ein besonderer Dank geht an das Kalenderteam unseres Arbeitskreises: Alina Hüsers, Eva Götze und Andrea Bruns-Schneider, die die Gestaltung des Kalenders übernommen haben! Und wir bedanken uns bei den Mitgliedern des Round Tables Emsland Nord Bengt Kruse, Matthias Heyen, Jannes Robben und Bernd von Lintel für die Übergabe des Schecks und für das tolle Angebot der weiteren Zusammenarbeit.

Mitglieder

Folgende Institutionen sind zurzeit in unserem Verein vertreten:

  • Psychologisches Beratungszentrum Papenburg
  • Fachdienst Jugend, Stadt Papenburg
  • Caritas Beratungsstelle, Papenburg
  • St. Lukas-Heim, Papenburg
  • Marienstift, Papenburg
  • Deutscher Kinderschutzbund, Ortsverband Papenburg
  • Deutsches Rotes Kreuz, Papenburg
  • Polizei Papenburg & Nördliches Emsland
  • Donum Vitae Emsland e.V.
  • Kindertagesstätte St. Antonius
  • Marien Hospital, Papenburg Aschendorf
  • Diakonie Emsland, Papenburg
  • Jugendamt, Landkreis Emsland
  • Berufsbildende Schulen, Papenburg
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie Papenburg sowie Sozialpädiatrisches Zentrum
  • Johannesburg GmbH, Surwold
  • Waldschule, Papenburg
  • Mariengymnasium, Papenburg
  • Leinerstift e.V., Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Bewährungshilfe, Papenburg
  • sowie Kinder- und Jugendärzte, Anwälte, Vertreter der Kindergärten und Schulen etc.

Kontakt & Hilfe

Die Beraterinnen und Berater am anderen Ende der Leitung kennen sich gut mit den Problemen von Kindern aus. Sie hören Ihnen zu und überlegen mit Ihnen gemeinsam, wie sie Ihnen helfen können. Unsere Ansprechpartner helfen gerne weiter!

Beratung & Terminvereinbarung

Unsere Beratung ist kostenlos und vertraulich. Vereinbaren Sie einen Temin mit uns.

Montag bis Donnerstag

09:00 – 12:00 Uhr
14:00 – 17:00 Uhr 

Freitag

09:00 – 12:00 Uhr

Montag bis Donnerstag

09:00 – 12:00 Uhr
14:00 – 17:00 Uhr 

Freitag

09:00 – 12:00 Uhr

Im Notfall

Außerhalb der regulären Zeiten wird ebenfalls hier weiter geholfen. Telefon–Seelsorge:

oder

Kostenfrei • 24/7 erreichbar

Unsere Partnerklinik in Papenburg und Meppen

📍 Hauptkanal rechts 75 | 26871 Papenburg

📞 04961 93-3521 (Gynäkologie), 📞 04961 93-3551 (Unfallchirurgie)

📍 Ludmillenstraße 4–6 | 49716 Meppen

📞 05931 152-3840 (Gynäkologie)

Unsere Adresse: Psychologisches Beratungszentrum, Hauptkanal Rechts 75a, 26871 Papenburg

Sie finden uns im „Theresienheim“ hinter dem Marien-Hospital. Parken Sie kostenfrei auf dem Marktplatz neben dem Deutschen Roten Kreuz. Um den Parkplatz zu finden, können Sie in Ihr Navigationsgerät „Rathausstraße 19“ (Jugendzentrum) eingeben. Dann gehen Sie in Richtung Krankenhaus. Die Beratungsstelle befindet sich direkt hinter dem Hochhaus.

Aus der Richtung Leer:  B70 nehmen bis Kirchstraße. Links abbiegen auf Rathausstraße, danach rechts abbiegen auf Hauptkanal Rechts, nach 57 Metern rechts abbiegen bis Sie Ihr Ziel  erreicht haben.

Aus Richtung Dörpen: Schilder nach Papenburg (A28/A31/B401/Heede/Vlagtwedde) nehmen. Rechts abbiegen auf Rathausstraße, danach rechts abbiegen auf Hauptkanal Rechts, nach 57 Metern rechts abbiegen bis Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Unterstützungsmöglichkeit

Wenn Sie uns unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende:

IBAN DE07 266 5000 110 9109 3029